Revanche im Otterbau: Otter empfangen die „Teufel“ der HSG Sachsenring 🦦🔥
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Am 15. Spieltag der Regionsoberliga bitten die Männer des HC Pleißental im Heimspiel-Februar zum nächsten richtungsweisenden Duell. Mit der HSG Sachsenring gastiert ausgerechnet jener Gegner im Otterbau, gegen den die Otter im Hinspiel eine der schmerzhaftesten Niederlagen der laufenden Saison hinnehmen mussten.
😤 Offene Rechnung aus Hohenstein
Ärger und Unverständnis – so lässt sich die Gefühlslage rund um das 28:29 im Hinspiel in Hohenstein auch Wochen später noch beschreiben. Gegen den damaligen wie auch aktuellen Tabellenletzten ließen die Otter Punkte liegen, die im engen Titelrennen noch eine entscheidende Rolle spielen könnten. Genau diese Niederlage steckt den Spielern noch in den Köpfen – und genau deshalb ist die Motivation vor dem Rückspiel im heimischen Otterbau besonders groß. Die Marschroute ist klar: Revanche.
📈 Konstanz seit der Niederlage als Mutmacher
Gerade diese Partie gegen Sachsenring markierte rückblickend einen Wendepunkt. Seitdem verloren die Otter lediglich noch ein Ligaspiel (bei der BSG Wismut Aue) sowie das Sachsenpokalspiel gegen den ESV Dresden. Ansonsten präsentierte sich der HCP stabil, fokussiert und konstant – genug, um sich im Titelrennen bis an die Tabellenspitze heranzuarbeiten. Die Entwicklung seit dem Hinspiel spricht eindeutig für die Gastgeber.
🧠 Lehren aus dem Hinspiel gezogen
In Hohenstein liefen die Otter über weite Strecken einem Rückstand von vier bis fünf Toren hinterher. Zwar kämpfte man sich in der Schlussphase noch einmal heran, doch am Ende fehlte die Zeit – und vielleicht auch die Konsequenz. Genau diese Mentalität aus den letzten Minuten soll dieses Mal von der ersten Sekunde an auf der Platte zu sehen sein. Ein weiteres Unterschätzen des Tabellenschlusslichts soll es nicht geben.
🎯 Pflichtaufgabe mit maximaler Bedeutung
Tabellarisch sind die zwei Punkte ein absolutes Muss. Jeder Ausrutscher würde der Konkurrenz – allen voran der BSG Wismut Aue – die Tür öffnen, um an den Ottern vorbeizuziehen. Wer die Tabellenführung behaupten will, muss solche Heimspiele für sich entscheiden, unabhängig von Tabellenstand oder Ausgangslage des Gegners.
🛡️ Abwehr als Schlüssel – erneut gefordert
29 Gegentore kassierten die Otter im Hinspiel – so viele wie in keiner anderen Partie dieser Saison. Ein klarer Ausreißer, der im Rückspiel korrigiert werden soll. Die zuletzt so stabile Defensive, die im Schnitt nur 22,6 Gegentore zulässt, soll im Otterbau wieder ihr gewohntes Gesicht zeigen. Besonders die robusten, erfahrenen Spieler der HSG gilt es frühzeitig aus dem Spiel zu nehmen. Allen voran Toptorschütze Justin Bückelmann darf keinesfalls in seinen Rhythmus kommen.
⚔️ Offensiv gefragt: Führungsspieler übernehmen Verantwortung
Neben dem seit Wochen stark aufgelegten Philip Leschak im Tor sind auch im Feld klare Führungsspieler gefragt. John Kretzschmar, Oscar Möckel und Franz Büttner sollen dem Spiel Struktur und Torgefahr verleihen. Hinzu kommt Kamil Adamczewski, der sich zuletzt in Zwickau in einen echten Torrausch spielte und auch gegen Sachsenring ein wichtiger Faktor im Rückraum sein kann.
📣 Otterbau als Trumpf
Dass die Unterstützung der heimischen Fans ein entscheidender Faktor ist, steht außer Frage. Gerade in hitzigen oder engen Phasen geben die lautstarken Ränge den Spielern regelmäßig den entscheidenden Push. Nach dem emotionalen Topspiel in Zwickau dürfen die Otter keinen Gang zurückschalten. Denn eines ist klar: Die HSG Sachsenring steckt tief im Abstiegskampf, kämpft um jeden Zähler – und wird im Otterbau sicher nichts herschenken.
📝 – Maximilian Kropp