🩩 Otter vor anspruchsvollem AuswĂ€rtswochenende – MĂ€nner wollen AufwĂ€rtstrend bestĂ€tigen!

Zwei Mannschaften, zwei AuswĂ€rtsspiele und unterschiedliche Ausgangslagen: Am kommenden Wochenende sind sowohl die C-Jugend als auch die MĂ€nner des HC Pleißental in fremden Hallen gefordert. WĂ€hrend die Jungotter beim Tabellendritten in Plauen vor einer weiteren schweren Aufgabe stehen, reisen die MĂ€nner mit zwei Heimsiegen im RĂŒcken und erstmals in der Favoritenrolle zur HSG Neudorf/Döbeln.

C-Jugend: Mit Mut und Entschlossenheit zum nÀchsten Spitzenteam

FĂŒr unsere C-Jugend fĂŒhrt die Reise in die Kurt-Helbig-Sporthalle nach Plauen. Dort wartet mit der NSG SV04 Plauen-Oberlosa / HC Einheit Plauen der aktuelle Tabellendritte, der mit 8:2 Punkten gleichauf mit Spitzenreiter ZHC Grubenlampe und der NSG Glauchau-Meerane – Limbach-Oberfrohna liegt.

Wie anspruchsvoll die Aufgabe werden dĂŒrfte, zeigt bereits ein Blick auf die bisherigen Begegnungen gegen die Spitzenteams der Liga. Erst am vergangenen Wochenende mussten sich die Jungotter im Regionspokal dem ZHC Grubenlampe I mit 10:50 geschlagen geben. Trotz des deutlichen Ergebnisses war gegenĂŒber dem ersten Aufeinandertreffen in Zwickau jedoch eine Verbesserung zu erkennen. Über weite Strecken prĂ€sentierten sich die Pleißentaler engagierter und versuchten, gegen die Ă€lteren und erfahreneren Gegenspieler bestmöglich dagegenzuhalten.

Genau daran soll nun angeknĂŒpft werden. Nach den Herbstferien konnte die Mannschaft erstmals wieder nahezu vollstĂ€ndig trainieren. Im Mittelpunkt standen die RĂŒckkehr zu gewohnten spielerischen AblĂ€ufen, das Zusammenspiel mit dem Ball sowie die Abstimmung innerhalb der offensiven 3:2:1-Abwehr.

Gegen die spielstarken Plauener gilt es vor allem, die eigene Fehlerquote zu reduzieren und den Ball mit mehr Konsequenz in die gegnerische Gefahrenzone zu bringen. Gleichzeitig sollen die Jungs auch defensiv mutig auftreten, ZweikÀmpfe annehmen und es dem Favoriten so schwer wie möglich machen.

Personell mĂŒssen die Jungotter allerdings einige AusfĂ€lle verkraften. Anton W. fĂ€llt aufgrund eines gebrochenen Mittelhandknochens im Daumen lĂ€ngerfristig aus. Zudem fehlt TorhĂŒter Mats krankheitsbedingt. Hinter einem Einsatz von Paul am Kreis steht noch ein Fragezeichen.

MÀnner: Favoritenrolle annehmen, Gegner keinesfalls unterschÀtzen

Am Sonntag reisen die MÀnner zur HSG Neudorf/Döbeln, die derzeit den elften Tabellenplatz der Verbandsliga belegt. Nach dem 24:23-Heimsieg gegen Union Chemnitz und dem souverÀnen 33:24-Erfolg im Sachsenpokal gegen Germania Zwenkau wollen die Otter ihren positiven AufwÀrtstrend nun auch auswÀrts bestÀtigen.

Erstmals in der noch jungen Verbandsligasaison geht der HCP dabei als Favorit in eine Begegnung. Doch die Tabellenkonstellation allein dĂŒrfte kein Grund sein, den kommenden Gegner zu unterschĂ€tzen.

Zwar stehen die Döbelner derzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz, doch trennen beide Mannschaften nach jeweils fĂŒnf absolvierten Spielen lediglich zwei Punkte. Wie gefĂ€hrlich die HSG vor heimischer Kulisse werden kann, zeigte ihr bislang einziges Heimspiel, in dem sie nur hauchdĂŒnn an einem Punktgewinn gegen die HSG Freiberg II vorbeischrammte. Gegen eben jene Freiberger mussten die Otter auswĂ€rts bereits eine deutliche Niederlage hinnehmen.

Auch spielerisch erwartet die Mannschaft von Trainer Alin Bosneac eine anspruchsvolle Aufgabe. Die Gastgeber verfĂŒgen ĂŒber eine ausgeglichene und torgefĂ€hrliche erste Reihe, in der sich die Treffer auf mehrere Akteure verteilen. Eine Konzentration auf einzelne SchlĂŒsselspieler dĂŒrfte daher nicht ausreichen.

Vielmehr wird es darauf ankommen, die zuletzt ĂŒberzeugende Abwehrarbeit aus den Begegnungen gegen Union Chemnitz und Germania Zwenkau erneut auf die Platte zu bringen. Mit einer aggressiven, kompakten Defensive sollen die Angriffe der Döbelner frĂŒhzeitig unterbunden und eigene Ballgewinne ermöglicht werden.

Auch auswÀrts muss die Einstellung stimmen

Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass sich die Pleißentaler zunehmend an das höhere Spielniveau der Verbandsliga anpassen. Das Zusammenspiel wird sicherer, die Chancenverwertung verbessert sich und insbesondere die mannschaftliche Geschlossenheit hat sich zuletzt als entscheidender Erfolgsfaktor erwiesen.

Nun gilt es allerdings, diese Leistungen auch abseits des heimischen Otterbaus abzurufen. Gerade bei den bisherigen AuswÀrtsspielen in Leipzig und Freiberg blieben die MÀnner deutlich unter ihren Möglichkeiten.

Ohne die gewohnte lautstarke UnterstĂŒtzung der eigenen Fans wird es am Sonntag umso wichtiger sein, sich auf die eigenen StĂ€rken zu besinnen und auch in schwierigen Spielphasen geschlossen aufzutreten. Selbst ein zwischenzeitlicher RĂŒckstand darf die Mannschaft nicht aus dem Konzept bringen.

Jeder Punkt zĂ€hlt im Kampf um den Klassenerhalt – und gerade gegen direkte Konkurrenten können diese Begegnungen am Saisonende entscheidend sein.

Personell muss Alin Bosneac dabei auf zwei Akteure verzichten. Tim Hujer und Franz BĂŒttner stehen aus privaten GrĂŒnden nicht zur VerfĂŒgung. FĂŒr Hujer rĂŒckt Maximilian Kropp erneut in den Verbandsligakader und bildet gemeinsam mit Philip Leschak das TorhĂŒtergespann.

Fraglich sind zudem die EinsÀtze von Marco Gottwald, der mit Knieproblemen zu kÀmpfen hat, und Tim Pflug, der unter der Woche krankheitsbedingt pausieren musste.

Trotz der personellen VerÀnderungen ist das Ziel klar: Die Otter wollen den Schwung aus den beiden vergangenen Heimsiegen mitnehmen, die Favoritenrolle annehmen und mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung die nÀchsten zwei wichtigen Punkte einfahren.

Denn eines haben die vergangenen Wochen bewiesen: Die Otter sind in der Verbandsliga angekommen. Jetzt gilt es, das auch auswÀrts zu zeigen!

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